Sturmflut 1962

Bei der Sturmflut von 1962 kam es zu einer Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste, und an den Unterläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen wurden hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Vor allem an den seit der Flutkatastrophe von 1953 (Hollandsturmflut) noch nicht erhöhten Deichen in diesen Flussgebieten kam es zu schweren Schäden und zahllosen Deichbrüchen, wohingegen die Seedeiche trotz schwerer Schäden bis auf wenige Ausnahmen den Fluten stand hielten. Insgesamt waren 340 Tote zu beklagen.

 

Schleswig-Holsteinisches Küstengebiet

An der Westküste Schleswig-Holsteins brachen die Deiche am Uelvesbüller Koog auf Eiderstedt sowie am unbewohnten Dockkoog bei Husum. Die Festlandsdeiche wiesen auf einer Länge von rund 150 Kilometern schwere bis schwerste Schäden durch Ausschläge an den Aussenböschungen sowie Abrutschungen der Binnenböschungen auf; bei Büsum konnte eine Zerstörung des Seedeiches nur knapp verhindert werden. Auf Sylt und Amrum kam es zu massiven Dünenabbrüchen. Schwere Sachschäden entstanden auch an den Gebäuden auf den Halligen, auf denen es in der Folgezeit massive Probleme mit der Trinkwasserversorgung gab.

Auf Grund der rechtzeitigen Warnung der Bevölkerung und Alarmierung der Einsatzkräfte durch die zuständigen Behörden blieb es an der schleswig-holsteinischen Westküste bei Sachschäden.

 

 Links zur Sturmflut 1962

http://www.naturgewalten.de/sturmflut1962.htm

http://sturmflut.hamburg.de/

http://www.die-ganze-nordsee.de/sturmfluten-chronik.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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